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Ein Vulkanausbruch vor 290 Millionen Jahren, ein Erdrutsch in historischer Zeit und ein Tornado, der 1996 eine große Fläche Wald zerstört hat – die Auswirkungen dieser drei Naturgewalten lassen sich heute noch im Sengesselloch bei Ziegelhausen beobachten. Durch Steinbruchtätigkeiten freigelegt, tritt die ehemalige Lava als Rhyolithfelsen in zwei unterschiedlichen Ausprägungen zutage. Die eindrucksvolle Felswand an der Straße nach Peterstal kann niemand übersehen. Der zweite Aufschluss liegt verborgen in einem Talgrund. Die Fließbewegungen der Lava und die Abkühlungsprozesse lassen sich jeweils am Gestein ablesen. Im Wald hat der Erdrutsch typische Geländeformen hinterlassen, anhand derer der Vorgang heute noch anschaulich nachvollzogen werden kann. Die praktisch komplett durch den Tornado zerstörte Fläche wurde dank der schon damals naturnahen Waldwirtschaft im städtischen Forst nach den Aufräumarbeiten sich selbst überlassen. Es ist interessant zu beobachten, wie sich die Fläche von Natur aus wieder bewaldet hat und welches Stadium der Wald heute, nach 25 Jahren, erreicht hat. Kommen Sie mit auf einen spannenden Rundgang.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Heidelberger Geschichtsverein e. V. angeboten.

Bitte mitbringen:

wetterangepasste Kleidung und festes Schuhwerk


Kosten

7 Euro Erwachsene, 4 Euro für Ermäßigungsberechtigte und Kinder


Termin(e)
Samstag 27.04.2024, 14:30 - 16:45 Uhr
Dozent/in


Ortsangabe

Heidelberg, Ziegelhausen, Bushaltestelle „Peterstaler Straße“


Zielgruppe

Erwachsene, Familien

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