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Anmeldung möglich Mühlsteine, Wegweiser & Grenzgänger (0905)

Termin(e)

Sonntag 13.09.2020 - Sonntag 13.09.2020, 10:00 - 13:00 Uhr

Dozentin: Marion Huthmann

Angebot zum "Tag des offenen Denkmals" unter dem Motto: Chance Denkmal - Erinnern. Erhalten. Neu denken.

Die im Schlierbacher Wald verborgenen 150 Mühlsteinfragmente geben Zeugnis von dem ehemals florierenden Gewerbe der Mühlsteinhauer. Warum wir bei unserer Spurensuche besonders dort auf viele dieser Zeitzeugen treffen, erfahren wir bei unserem spannenden Waldspaziergang. Als besondere Kulturdenkmäler weisen uns die für Heidelberg typischen Wegweisersteine den Weg. Sie erfahren, wie diese bis heute erhalten werden, und was uns Grenzsteine als Kleindenkmäler mit eingemeißelten Symbolen über unsere Geschichte und die territorialen Veränderungen erzählen. Endpunkt dieser leichten Wanderung ist die Wolfsbrunnenanlage in Schlierbach.


Anmeldung beim Kooperationspartner Spaziergang über den Bergfriedhof (0908X)

Termin(e)

Dienstag 15.09.2020 - Dienstag 15.09.2020, 16:00 - 18:00 Uhr

Dozentin: Landschafts- und Forstamt Regiebetrieb Friedhöfe

Der Heidelberger Bergfriedhof ist eine Oase der Ruhe und bietet durch das mehr als 20 Kilometer lange Wegenetz viele Möglichkeiten für ausgiebige Spaziergänge.

Viele berühmte Persönlichkeiten haben auf dem Heidelberger Bergfriedhof an der Rohrbacher Straße ihre letzte Ruhestätte gefunden, darunter der in Heidelberg gebürtige erste Reichspräsident Friedrich Ebert, die Wissenschaftler Robert Bunsen und Carl Bosch, der Astronom Max Wolf, der Soziologe Max Weber, der große Dirigent Wilhelm Furtwängler und die Dichterin Hilde Domin - um nur einige Namen zu nennen. Die etwa 15 ha große Anlage wurde von dem Gartenarchitekten Johann Metzger 1842 gestaltet. 1844 wurde der Friedhof eingeweiht. Der Architekt passte dabei den Friedhof den landschaftlichen Begebenheiten an, wodurch ein romantisches Gesamtbild entstand, weshalb der Friedhof als einer der schönsten Deutschlands gilt. Der Bergfriedhof ist auch bekannt für einen großen und manchmal recht lauten Bestand von Halsbandsittichen.

Veranstaltungsleitung Wolfgang Becker, Betriebsleiter, Regiebetrieb Friedhöfe

weitere Termine:
09.06., 14.07., 15.09., 13.10.2020


Anmeldung möglich Wanderung zu den Gedenksteinen. Vom Königstuhl zum Riesenstein (0909)

Termin(e)

Mittwoch 16.09.2020 - Mittwoch 16.09.2020, 13:45 - 18:00 Uhr

Dozent: Gustav Wödl

Der Heidelberger Stadtwald ist als PEFC-Erholungswald ausgezeichnet. In diesem führen rund 780 historische Wegweisersteine den Wanderer auf einzigartige Weise auf den rechten „Pfad“ zum Ziel. Zusätzlich gibt es im ganzen Stadtwald verstreut ca. 25 Gedenksteine (Erzählsteine), welche auf Ereignisse, die im Laufe der Geschichte geschehen sind, hinweisen. Mögen die Wegweisersteine den meisten Waldbesuchern bekannt sein, so liegen die Erzählsteine oft unentdeckt im tiefen Heidelberger Wald verborgen.

Bei mehreren Wanderungen zu diesen Gedenksteinen (Erzählsteinen) werden Ihnen diese vorgestellt. Oft erzählen sie spannende Geschichten, die nur wenigen bekannt sind. Auch der Wald, den wir durchwandern, hat uns vieles mitzuteilen. Kommen Sie mit und lernen Sie kennen, wie besonders und einzigartig der Heidelberger Stadtwald ist.

Die Wanderungen finden ab April einmal im Monat statt. Meist geht es abwärts bei einer Streckenlänge von 3 bis 6 Kilometern.

Die Wanderung ist circa vier Kilometer lang und führt vom Königstuhl über die Himmelsleiter zum Wilderer-Kreuz. Anschließend geht es zur Oberen Burg und am Hindenburggedenkstein und dem Gedenkstein zu den Notstandarbeiten zum Riesenstein.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Akademie für Ältere statt.


Anmeldung möglich Vom heißen Vulkan ins warme Meer (0913)

Termin(e)

Sonntag 20.09.2020 - Sonntag 20.09.2020, 11:00 - 14:00 Uhr

Dozentin: Marion Huthmann

"Angebot zum Tag des Geotops"

Am Tag des Geotops präsentieren wir Ihnen in Ziegelhausen zwei besondere Orte, die den Zusammenhang zwischen der Geschichte der Erde und dem Wirken der Menschen anschaulich zeigen.

Vor rund 290 Millionen Jahren haben Vulkanausbrüche im Odenwald mächtige Gesteinsdecken hinterlassen. Auch in Ziegelhausen, an der Peterstaler Straße und im Kreuzgrund, zeugen die Porphyrfelsen von vulkanischer Aktivität. Wir wandern durch den Ziegelhäuser Wald über den Köpfel in das Mausbachtal. Geologisch gesehen durchlaufen wir, ausgehend vom vulkanischen Gestein, eine große Wüste, dann das Innere eines Hochgebirges und schließlich ein warmes flaches Meer. Dort befindet sich der Eingang eines Manganerzbergwerks aus dem 19. Jahrhundert. Hier wurde abbauwürdiges Manganerz gefunden, das im 19. Jahrhundert schwer zu beschaffen war und in der Zeit der Industrialisierung ein wichtiges Metall war.

Diese geologisch sehr interessante Wanderung kann mit einer Einkehr in die Gaststätte am Klosterhof beendet werden.


Anmeldung möglich Rohrbacher Wasser fürs Mannheimer Schloss. Die Bergmannslochquelle (0914)

Termin(e)

Sonntag 20.09.2020 - Sonntag 20.09.2020, 11:00 - 13:00 Uhr

Dozent: Horst Eichler M. A.

Angebot zum "Tag des Geotops"

Die wasserhygienischen Verhältnisse Mannheims und auch die des kurfürstlichen Schlosses waren an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert noch katastrophal. Eine von Kurfürst Carl Theodor in Auftrag gegebene und von Johann Andreas von Traitteur geplante Fernwasserversorgung vom „Gebürg bey Rohrbach“ zur kurfürstlichen Residenz sollte diesen Wassernotstand beheben. Die bis 1798 schon weit fortgeschrittene Wasserleitung konnte allerdings wegen der Napoleonischen Kriege nicht vollendet werden. Ein Zeugnis dieses wasserbaulichen Großprojektes ist im Wald oberhalb der Boxbergsiedlung erhalten. Ein 28 Meter langer, sehr eng in den Buntsandstein getriebener Stollen führt zur Bergmannslochquelle, die mit ihrem reinen Wasser nicht nur die Traitteur'schen Wasserleitung speisen sollte, sondern bis zum Jahre 2007 auch Teil der öffentlichen Wasserversorgung Heidelbergs war. Wir erfahren mehr zur geologischen und kulturgeografischen Situation des Geländes der Südlichen Gaisbergscholle und stürzen uns in das Abenteuer der Begehung dieses über 200 Jahre alten und deshalb kulturhistorisch wertvollen Stollens.

Für Gehbehinderte und Menschen mit Klaustrophobie nicht geeignet.


Anmeldung möglich Kelten, Kulte und Legenden: Die Geheimnisse des Heiligenbergs (0917)

Termin(e)

Sonntag 20.09.2020 - Sonntag 20.09.2020, 15:00 - 17:00 Uhr

Dozent: Heiner Grombein

Angeobt zum Tag des Geotops

Wer trieb ein fünfzig Meter tiefes Loch in den Stein? Wie kommt Marmor vom Mittelmeer in den Odenwald? Wohin flieht ein Abt, wenn seine Mönche meutern? Zum Heiligenberg: Der Berg war stets ein Ort, der die Menschen anzog und an dem sie in Zwiesprache mit ihren Göttern traten. Auf dem Keltenweg, am Bittersbrunnen und in den Klosterruinen mit den Resten eines römischen Tempels erhält der Teilnehmer einen Einblick in das Leben an diesem geheimnisumwitterten Ort.


Anmeldung beim Kooperationspartner Geheimnisvolle Orte in Ziegelhausen - der Stollen im Mausbachtal (0922X)

Termin(e)

Sonntag 27.09.2020 - Sonntag 27.09.2020, 11:00 - 13:00 Uhr

Dozentin: Volkshochschule Heidelberg e. V.

Das Mundloch eines stillgelegten Stollens liegt versteckt im Ziegelhäuser Wald. Auf einer kleinen Wanderung von Stift Neuburg aus erfahren Sie mehr über die Geschichte dieses Bergwerks und die geologischen Begebenheiten, die zur Bildung des hier abgebauten Manganerzes führten. Das Mausbachtal wird abgegrenzt durch historisch wertvolle Grenzsteine, in die verschiedene Symbole und Zeichen eingemeißelt sind. Diese interessanten Kleindenkmäler stellen frühere Herrschaftsgrenzen und auch heutige Grenzverläufe dar.

Veranstaltungsleitung Marion Huthmann, Dipl.-Biologin, Gärtnerin, Geopark-vor-Ort-Begleiterin


Anmeldung möglich Besondere Orte – Kerbtal, Pinge, Weinterrassen. Spurensuche im Mausbachtal (1005)

Termin(e)

Sonntag 04.10.2020 - Sonntag 04.10.2020, 13:00 - 15:30 Uhr

Dozent: Tobias Städtler

Gerne machen sich die Heidelberger auf, um bei kleinen oder ausgedehnten Spaziergängen, die landschaftliche Vielfalt rings um das Stift Neuburg zu genießen. Der Wechsel von ländlicher Idylle und urigem Wald, so nah bei der Stadt, sorgt für ein schnelles Abschalten und der weite Blick ins Neckar- und Rheintal wirkt für viele entspannend und beruhigend. Der Mausbach formte hier ein typisches Kerbtal mit kleinen Seitentälern. Im Wald lassen sich vertraute und verborgene Spuren vieler Menschengenerationen finden. Die Geschichte der hier wirkenden Menschen wird wieder lebendig, wenn auf zum Teil verschlungenen Wegen Relikte wie Gruben, Stollen, Altwege und Weinbergterrassen wieder zum Vorschein kommen.

Für das Begehen von unwegsamem Gelände ist gutes Schuhwerk und Trittsicherheit erforderlich. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Heidelberger Geschichtsverein e. V. angeboten.


Anmeldung möglich Wanderung zu den Gedenksteinen. Vom Haarlaß zum Liselotten-Gedenkstein (1007)

Termin(e)

Mittwoch 07.10.2020 - Mittwoch 07.10.2020, 13:45 - 18:00 Uhr

Dozent: Gustav Wödl

Der Heidelberger Stadtwald ist als PEFC-Erholungswald ausgezeichnet. In diesem führen rund 780 historische Wegweisersteine den Wanderer auf einzigartige Weise auf den rechten „Pfad“ zum Ziel. Zusätzlich gibt es im ganzen Stadtwald verstreut ca. 25 Gedenksteine (Erzählsteine), welche auf Ereignisse, die im Laufe der Geschichte geschehen sind, hinweisen. Mögen die Wegweisersteine den meisten Waldbesuchern bekannt sein, so liegen die Erzählsteine oft unentdeckt im tiefen Heidelberger Wald verborgen.

Bei mehreren Wanderungen zu diesen Gedenksteinen (Erzählsteinen) werden Ihnen diese vorgestellt. Oft erzählen sie spannende Geschichten, die nur wenigen bekannt sind. Auch der Wald, den wir durchwandern, hat uns vieles mitzuteilen. Kommen Sie mit und lernen Sie kennen, wie besonders und einzigartig der Heidelberger Stadtwald ist.

Die Wanderungen finden ab April einmal im Monat statt. Meist geht es abwärts bei einer Streckenlänge von 3 bis 6 Kilometern.

Die Wanderung ist circa fünf Kilometer lang und führt vom ehemaligen Hotel Haarlass zum Russenstein und dem gleichnamigen Naturschutzgebiet. Von dort geht es in die "Neuenheimer Schweiz" (Trittsicherheit erforderlich) zum Wilckensfels. Über den Freischarenstein und die Schwedenschanze führt der Weg zur Merian-Kanzel und den Liselotten-Gedenkstein mit einem herrlichen Blick über die Heidelberger Altstadt.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Akademie für Ältere statt.


Anmeldung beim Kooperationspartner Spaziergang über den Bergfriedhof (1013X)

Termin(e)

Dienstag 13.10.2020 - Dienstag 13.10.2020, 16:00 - 18:00 Uhr

Dozentin: Landschafts- und Forstamt Regiebetrieb Friedhöfe

Der Heidelberger Bergfriedhof ist eine Oase der Ruhe und bietet durch das mehr als 20 Kilometer lange Wegenetz viele Möglichkeiten für ausgiebige Spaziergänge.

Viele berühmte Persönlichkeiten haben auf dem Heidelberger Bergfriedhof an der Rohrbacher Straße ihre letzte Ruhestätte gefunden, darunter der in Heidelberg gebürtige erste Reichspräsident Friedrich Ebert, die Wissenschaftler Robert Bunsen und Carl Bosch, der Astronom Max Wolf, der Soziologe Max Weber, der große Dirigent Wilhelm Furtwängler und die Dichterin Hilde Domin - um nur einige Namen zu nennen. Die etwa 15 ha große Anlage wurde von dem Gartenarchitekten Johann Metzger 1842 gestaltet. 1844 wurde der Friedhof eingeweiht. Der Architekt passte dabei den Friedhof den landschaftlichen Begebenheiten an, wodurch ein romantisches Gesamtbild entstand, weshalb der Friedhof als einer der schönsten Deutschlands gilt. Der Bergfriedhof ist auch bekannt für einen großen und manchmal recht lauten Bestand von Halsbandsittichen.

Veranstaltungsleitung Wolfgang Becker, Betriebsleiter, Regiebetrieb Friedhöfe

weitere Termine:
09.06., 14.07., 15.09., 13.10.2020




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